I.   Leitmodelle

Bei allem diagnostischen Überhang über den Status Quo dieser Welt -- Es mangelt nur scheinbar an praktikablen Lösungen zu den vielfältigen, nicht mehr wegzuleugnenden, fundamentalen, weltweiten Krisenphänomenen. Zukunftsfähige Wirtschaftsreformmodelle sind ideologiefrei, offen, partizipativ -- Sie suchen den Ausgleich von Extremen, sowohl bei Armut als auch extremen Reichtum --  und auch einen Ausgleich bei eklatanten Widersprüchen des herrschenden Wirtschaftssystems im Spiegel der politischen Verfassung, der Befriedigung von Bedürfnissen und dem Erhalt existentieller Lebensgrundlagen. 


Gliederung


I.  Leitmodelle

1.1 - Gemeinwohl-Demokratie
1.2 -
Gemeinwohl-Ökonomie

1.3 - Reinventing-Organizations
1.4 - Soziokratie / Holokratie
1.5 - Commons (Allmende) / Collaborative Commoning


II. Weitere Impulse

2.1 - Verantwortliche Investments ("Divestment")
2.2 - Überfluss-Gesellschaft (
"Cradle-to-Cradle"-Prinzip)
2.3 - Bedingungsloses Grundeinkommen
2.4 - Aktienmarktsozialismus


1.1 "Gemeinwohl-Demokratie" (GWD)

Hat der Staat als Stabilitätsanker ausgedient? Wen noch wählen, wem noch glauben? Wozu der Staat entstand, wie er ausgestaltet sein soll, wie er gerecht und legitim empfunden wird, wie er in Zukunft noch funktionieren kann, waren schon immer die bedeutendsten Fragen des Menschengeschlechts. Staat und Politik brauchen immer wieder neue Antworten, die heute immer schmerzlicher vermisst werden. Eine Antwort will das ganzheitliche Politikreformkonzept der "Gemeinwohl-Demokratie" zur Diskussion stellen. Das Ziel erschließt sich im Wortlaut der GWD.

Wie sollte heute Politik konzipiert und umgesetzt sein, damit sie von allen getragen wird und der Staat dennoch handlungsfähig bleibt? Wie geht das in einem freiheitlich verfassten Staat, der von seinen Teilen nur noch als Dienstleister wahrgenommen wird? Wie ist auf das Bedürfnis nach "Heimat" mit den heutigen Verwerfungen im globalen Zusammenwachsen unserer Welt zu reagieren? Welche Aufgaben kann zukünftig die Politik überhaupt noch leisten? Wir stehen vor einem gewaltigen Wandel.

Das noch nicht veröffentlichte Konzept befindet sich in der Endbearbeitung und ergänzt die Gemeinwohl-Ökonome von Christian Felber mit dem Schwerpunkt des genuin Politischen, ausgerichtet stringent auf das Gemeinwohl.


1.2   "Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ)

Video <  GWÖ kurz erklärt  >    GWÖ kurz erklärt mit engl. Untertitel  >

Die "Gemeinwohl-Ökonomie" als ganzheitliches Wirtschaftsreformkonzept möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess  ein Wirtschaftssystem etablieren, welches das Wohl nicht nur für bestimmte einflussreiche Gruppen/Interessen fördert, sondern das Wohl für ALLE in Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus nimmt. Das Konzept beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative. Die Unternehmen streben nicht ausschließlich in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen und vom Staat geförderten Gemeinwohls.

Knapp zehntausend Privatpersonen engagieren sich ehrenamtlich in der wachsenden Bewegung. Politiker/innen, Initiativen und ca. 2.200 Unternehmen unterstützen das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie.  Schulen und mittlerweile 100 Universitäten aus halb Europa und ganz Lateinamerika bis nach Patagonien beteiligen sich. Bis in das Jahr 2017 haben ca. 400 Betriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und in Spanien eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Immer wieder wird das Gemeinwohl-Audit angefragt und durchgeführt. Zu den zertifizierten Gemeinwohl-Unternehmen kommen  Gemeinwohl-Kommunen oder etliche Unternehmen aus hinzu, welche die Ideen der GWÖ aus reiner Vernunft und mit der eigenen, ethischen Einstellung von sich aus umsetzen, schon deshalb weil sich die Ethik ökonomisch rentabel ist.

Die Bewegung der GWÖ ist in der Politik auf EU-Ebene und in der bundesdeutschen Landespolitik angekommen, so mit einem Pilotprojekt der grün-schwarzen Landesregierung wie auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Im Juni 2015 fand zum Modell der "Gemeinwohl-Ökonomie" ein Hearing vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) mit dem Ergebnis statt, dass der Ausschuss   am 17. September 2015 die Initiativstellungnahme des Vereins Gemeinwohl-Ökonomie e.V. mit einer Mehrheit von 86% der Stimmen annahm und sich für eine Integration des Gemeinwohl-Ökonomie-Modells in den europpäischen und einzelstaatlichen Rechtsrahmen ausssprach. Das positive Abstimmungsergebnis stellt eine klare Aufforderung an die Europäische Kommission dar: Im Rahmen der neuen EU-Strategie für soziale Verantwortung sollen Unternehmen für den Nachweis höherer ethischer Leistungen belohnt werden.

Die Bewegung läuft selbstorganisierend: Vieles passiert von ganz alleine, wenn die Strukturen stimmen. GWÖ historisches Modell. In der Gemeinwohl-Ökonomie macht Sinn. Sie trägt das Potential einer Systemwende in die Gesellschaft.

Die Plattform ECOGOOD-MAP ermöglicht Ihnen, zertifizierte Gemeinwohl-Unternehmen wie auch aktive Energiefelder in Ihrer Nähe zu finden:

https://www.ecogood.org/ecogood-map/bewegung

Homepage des Vereins "Gemeinwohl-Ökonomie"

Die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohlbilanz - Gemeinwohl-Matrix 5.0  < hier >

Entwicklungsprozess

Bank für Gemeinwohl -            ORF-Beitrag, 21.01.2016            www.mitguenden.at

Zusammenfassung

Weitere, ähnliche Ansätze

Fest der Gemeinwohl-Bewegung 2016 im Volkstheater Wien

Christian Felber war am 7. November 2016 im Rechtsausschuss des deutschen Bundestags als Sachverständiger geladen. Die insgesamt sieben ExpertInnen nahmen Stellung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung 18/9982 der die EU-CSR-Richtlinie (2014/95/EU) in nationales Recht umsetzen soll. Damit sollen große Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet werden, über ihre gesellschaftliche Verantwortung zu berichten.  [ weiterlesen ]

Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie, Deuticke im Zolnay-Verlag, aktualisierte und erweiterte Auflage, Wien 2010, 2012, 2014.

 

1.3  Reinventing Organizations  ( nach Frédéric Laloux )

Es gibt schon viele Unternehmen, die im 21. Jahrhundert angekommen sind. Das sind Unternehmen mit  fortgeschrittenen Unternehmenstrukturen mit grundlegend anderen Ansätzen wie in klassischen Unternehmen, um hier nur einige zu nennen(auch Non-Profit-Unternehmen): Heiligenfeld-Kliniken, Mondragón Corporación Cooperativa, Semco S/A, Wagner&Co Solartechnik, Sounds True, AES, ESBZ, Buurtzong, Morning Star, BSO/Origin, Sun Hydraulics, Ternary Software Corporation (USA) . Diese Unternehmen sind nicht nur ökonomisch erfolgreich, sondern befriedigen die Befürfnisse ihrer Mitarbeiter, von Kunden und Lieferanten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie diesen Prinzipien unterliegen:

1.     Self-Management (Selbstorganisation)

2.     Wholeness (Ganzheitlichkeit)

3.     Evolutionary purpose (Sinnhaftigkeit)


Die Strukturen und Mechanismen diese
r Unternehmen bilden die Prinzipien ab, wie sie die Natur in komplexen Systemen anwendet: ohne Hierarchien, keine Ziele, keine Budgets und keine Pläne. Sie funktionieren selbstorganisierend und damit auch solidarisch. Die gute alte Pyramide (Hierarchie) funktioniert eher dort, wo in einer Organisation die Komplexität relativ niedrig ist. Wenn die Komplexität zu hoch wird, kann die Hierarchie damit nicht mehr umgehen. Das bekommt jeder zu spüren, der in einer solchen Hierarchie drin steckt. entwickelte Systemik, die Entscheidungsfindungen „mit durch alle Ebenen hindurch gewünschter Transparenz und partizipativen Beteiligungsmöglichkeiten“ in großen Netzwerken und vielschichtigen Unternehmen eine günstige Struktur gibt (vgl. Prinzipien der Holokratie). Es soll jedoch hierbei niemand auf die Idee kommen, dass "alle oder keiner"  etwas zu sagen haben oder alle bis zum Sankt-Nimmerleinstag diskutieren.

Jeder Kreis wählt einen (oder mehrere) Vertreter in den nächsthöheren Kreis, dem er angehört (Rep-Link), und jeweils einen (oder mehrere) Vertreter in die unteren Kreise, die ihm angehören (Lead-Link). Auch das Entsenden in die Nachbar-Kreise und deren Integration kann sinnvoll sein. Diese Vertreter geben aktuelle Informationen aus dem Kreis, aus dem sie kommen, und vertreten dessen Interessen im oberen/unteren Nachbarkreis. Sie sind bei Entscheidungen in den Kreisen gleichberechtigt (d.h. ihre Stimme muss gehört und integriert werden).

Auf diese Weise ist die Kommunikation und das Feedback nicht nur von "oben" nach "unten" wie in hierarchischen Organisationen, sondern auch von den Ausführenden zu den Planern, Managern, etc., also zwischen allen Mitwirkenden gewährleistet. Es wird allen am Prozess beteiligten gleiches Gewicht gegeben, jedenfalls auf kommunikativer Ebene. („Oft werden sogar die Nutzer gefragt und ihre Wünsche berücksichtigt.“)

Komplexe Systeme (Beispiel: Biosysteme) funktionieren auf der ganzen Welt mit selbstorganisierenden Prinzipien, mit verteilter Intelligenz und mit verteilter Macht. Niemand käme auf die Idee mit einem Planungsstab die hoch komplexe Weltökonomie zu führen. Moderne Unternehmen sind jeweils ein Organismus, in dem die Teile, Mitarbeiter zusammenwirken, wie die 85 Milliarden Zellen in einem menschlichen Organismus zusammenarbeiten, kommen und gehen, funktionieren, ohne dass es ihnen eine "Chefzelle" vorgibt. Ebenso funktionieren die Teilsysteme (Organe) des menschlichen Körpers, beispielsweise das Gehirn. Keine einzige ihrer Synapsen hat sich zur "Geschäftsführer-Synapse" ernannt. All diese komplexen Systeme haben Koordinations- oder Informationsaustauschmechanismen, aber niemanden der eine hoheitliche Defininitionsmacht besitzt. Dies löst Freiheit, Kreativität und eine Energie aus, die es in einem klasssichen, hierarchischen System so nicht gibt.  Hierarchien entstehen nur insoweit, als bei anstehenden Entscheidungen in einem Team, derjenige den Hut aufsetzt, der in dieser Gruppe zu einer bestimmten Frage Expertise oder was auch immer gerade gebraucht wird, einbringen kann. Das sind und müssen nicht immer die gleichen Personen im Team sein. Jede Entscheidung ist somit immer von der kollektiven Intelligenz des Unternehmens getragen.

Durch die Synthese von hierarchischer Führung und demokratischen Idealen vollziehen Unternehmen und Organisationen einen Quantensprung bei Effizienz und Dynamik. Es handelt sich um eine Organisationsform, die Mitabeitern erlaubt, initiativ, kreativ und eigenverantwortlich zu arbeiten und das Unternehmen in einem co-kreativen Prozess mitzusteuern und so eine ganz neue Ebene von Effizienz zu erschließen. Das ermöglicht, geschickt in einer Welt zunehmender Komplexität und Ungewissheit zu navigieren.

Soziokratische Unternehmen berücksichtigen die Ganzheitlichkeit eines Menschen, nicht nur die immer noch vorherrschende Dominanz maskuliner Eigenschaften, welche auch die meisten Männer mehr als Maske als ihr wahres Wesen vor sich her tragen. Solche Unternehmen brechen mit dem Tabu und lassen beispielsweise zu, die Sinnfrage zu stellen: "Was machen wir hier eigentlich?" Alle Menschen tragen in sich einen emotionalen Teil, einen intuitiven Teil, einen rationalen Teil oder einen spirituellen Teil in uns. Wenn heute so viele Unternehmen leblos wirken, liegt das daran, dass diese ihr ganzes Leben in diese Unternehmen nicht mitbringen (dürfen). Tun sie es doch, gefährden sie in klassischen Unternehmen ihre Karriere. Menschen werden in klassischen Organisationen etwa auf 1/16.tel ihrer Ganzheitlichkeit reduziert, denn der Schwerpunkt liegt meist nur bei rationalen Aspekten. Es könnte sein, dass der Organisationserfolg dadurch in ähnlich drastischer Weise reduziert ist. Mittlerweile haben moderne Organisationen gelernt, Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit zu nutzen und damit auch ganzheitlich ihre Ressourcen. Menschen im Unternehmen sind gefragt und es hört ihnen immer jemand zu.

Je eher die Angehörigen eines Unternehmens die Sinnfrage ihres Unternehmens zufrieden beantworten können, dahingehend dass ihr Unternehmen sinnvoll, d.h. solidarisch nach außen und innen, wie auch ökonomisch sinnvoll, auf dem Markt agiert ("Evolutionäre Sinnhaftigkeit"), wird das Konkurrenzprinzip nach innen und außen immer weniger Einfluss auf Menschen und Unternehmen haben.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in ihrem Unternehmen an Grenzen stoßen, könnten Ihnen diese neuen Ideen, an der Natur angepasst, weiter helfen [ Video ] [ Website ]

1.4   Soziokratie

Soziokratie ist eine Organisationsform, mit der Organisationen verschiedener Größe – von der Familie, über Unternehmen und NGOs bis zum Staat – konsequent Selbstorganisation umsetzen können. In ihrer modernen Fassung basiert sie auf Erkenntnissen der Systemtheorie. Ihr Hauptziel besteht in der Garantie einer Untergrenze für soziale Sicherheit, weil ein Ignorieren von Bedürfnissen strukturell vermieden wird. Die Mitglieder einer Organisation entwickeln Mitverantwortung mit kollektiver Intelligenz, sowohl für den Erfolg der Organisation als Ganzes als auch für jeden Einzelnen.

Mitarbeiter treffen alle Grundsatz- und Rahmenentscheidungen auf gleichwertiger Ebene konsent mit Führungskräften. Konsent heißt, dass keiner im jeweiligen Team (auch Kreis genannt) einen schwerwiegenden Einwand gegen einen Vorschlag im Hinblick auf das gemeinsame Ziel hat (vgl. systemisches konsensieren).

Grundsatz- und Rahmenentscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen, Entlassungen, Strategie, Aufgabenverteilung etc. Diese Entscheidungen werden nicht mehr von der Führungskraft alleine getroffen, sondern gemeinsam im jeweiligen Team auf Basis der Gleichwertigkeit. Jeder kann “Nein” sagen und Argumente für das Nein geben, damit eine machbare andere Lösung gefunden wird, die jeder ausführen kann.

Die Führungskräfte werden nach offener Aussprache gewählt und können ebenso wieder abgesetzt werden. Für jede höhere Hierarchiestufe gibt es gewählte Delegierte, so dass in einem möglichen Vorstand drei Vorstandsvorsitzende und drei gewählte Delegierte sitzen und auf der Basis vom Konsent entscheiden.

Die Soziokratie wurde Ende der 1960er in Holland entwickelt und ist dort und in Teilen der USA recht verbreitet, vor allem in NPOs und KMUs. In den Niederlanden braucht ein 100% soziokratisches Unternehmen keinen Betriebsrat mehr stellen.

Der Ansatz der Holokratie (engl. "Holacracy") ist in vielen Bereichen ähnlich der Soziokratie. Der holokratische Ansatz zielt eher in die Richtung demokratischer Mitbestimmung, allerdings nicht mit vergleichbarer Qualität der Soziokratie. In der Soziokratie entscheidet allein das Kreismitglied, ob ein schwerwiegender Einwand vorliegt oder nicht. In der Holacracy kann der Moderator oder die Gruppe entscheiden, ob der Einwand valide ist oder nicht.

Soziokratie: [ a) weiterlesen ]  [ b) weiterlesen ]

1.5 Commons (Allmende) / Collaborative "Commoning"

Auch wenn heute viele immer noch glauben, dass es einfacher sei, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus, ist nach der Vorstellungen der Anhänger des Commons-Konzeptes eine neue Politik jenseits von Markt und Staat möglich, so auch die Autorin des gleichnamigen Buches von Silke HELFRICH  (Kostenloser Download des Buches, PDF, 4,28 MB). Die "Commoning"-Gesellschaft ist von einem solidarischen Denken geprägt und generiert ein System struktureller Gemeinschaftlichkeit.  Im "Commoning"-Konzept geht es also weniger um Institutionen, sondern eher um Räume der Gemeinschaftlichkeit und Kooperation. An den materiellen wie nicht-materiellen Ressourcen interessieren weniger deren Beschaffenheit, sondern Erhalt und Nutzung.

a) Videos: Teil I - Teil II - Teil III    b) weiterlesen      c) weiterlesen

II.   Weitere Impulse

2.1 Verantwortliche Investments ("Divestment")

Wenn es falsch ist, unser Klima zu zerstören, dann ist es auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren. Wir sind der Meinung, dass private Anleger wie auch Bildungs- und Glaubenseinrichtungen, Länder, Städte und Kommunen, sowie andere Institutionen, die dem öffentlichen Wohl dienen, ihre Gelder aus der klimaschädlichen Öl-, Gas- und Kohleindustrie abziehen sollten. Eines der erfolgversprechenderen Mittel, den verhängnisvollen Kreislauf von Wachstumszwang und Klimaschädigung zu unterbrechen erscheint die Strategie des Divestment. Eine Idee, die sich aus begrenzten politischen Kampagnen in den 1980er-Jahren entwickelte, entfaltet sich zu einer weltweiten vernetzten Strategie von Umwelt- und Klimaschutzgruppen. Dahinter steckt eine einfache Überlegung: Wenn man die schlimmsten Folgen für das Klima durch die Verwendung fossiler Brennstoffe noch abwenden will, kann man weder darauf warten, dass die Wachstumsökonomie zusammenbricht, noch darauf, dass die Mächtigen in Politik und Wirtschaft in naher Zukunft fundamental umdenken. So bleibt nur, den Kapitalismus durch seine eigenen Mittel von seinen schlimmsten Umweltsünden abzuhalten, durch das Divestment. Divestment - das international gebräuchliche Wort hat sich gegen das deutsche "Desinvestition" durchgesetzt - ist zunächst ein in der Betriebswirtschaft gebräuchliches Unterfangen, bereits investiertes Kapital zurückzuholen. Entweder weil sich zeigt, dass sich die Investition nicht lohnen wird, weil sie zu hohe Risiken birgt, oder weil man das Kapital an anderer Stelle dringender benötigt. Eine solche Desinvestition kann die Leitung eines Unternehmens beschließen, aber auch auf Druck der Shareholder zustande kommen. Und schließlich gibt es auch den Druck von außen: Wenn bestimmte Investitionen der Allgemeinheit schaden - etwa der Gesundheit wie es bei den Divestment-Kampagnen gegen die Tabakindustrie der Fall war. Oder wenn sie Geschäfte mit Terrorregimes und korrupten Regierungen betreffen. Doch erst die Kampagnen, die vor allem dem Natur- und Umweltschutz dienen, haben die Divestment-Bewegungen zu einem global agierenden Netzwerk gemacht. Zu einer solchen Vernetzung zählte auch die internationale Divestment-Konferenz Anfang September im Vorfeld des Pariser Klimagipfels.

Divestment-Kampagnen können funktionieren, weil sie die gegebenen Strukturen unseres Wirtschaftssystems nutzen, ohne es zunächst selbst infrage zu stellen. Und sie können funktionieren, wo es eine kritische Öffentlichkeit gibt, die sie unterstützt. Eine Öffentlichkeit, in der das urkapitalistische Instrument der Investition einer politischen und moralischen Untersuchung unterzogen wird.

Die Novethic-Studie "Profile of Responsible Investors in Europe" vom Dezember 2013 ergab, dass die Institutionellen Investoren besser als früher das Konzept verantwortliches Investierens umsetzen. Befragt wurden 165 langfristig orientierte Investoren (Pensionsfonds, Versicherer, Pensionskassen u.a.) in 12 Ländern, die mehr als 5000 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen repräsentieren. Von ihnen kombinieren 60 Prozent mehrere nachhaltige Anlagestrategien - Auswahl von Emittenten auf Basis von ESG-Kriterien (Schlüsselkriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung / Governance), Ausschluss von Titel aus Risikogründen u.a.-, um auf die Emittenten von Aktien oder Anleihen einen stärkeren Druck auszuüben. Das Management von Risiken werde immer mehr zur entscheidenden Motivation, ESG-Aspekte zu beachten, so die Studie. Heute sage bereits ein Drittel der Befragten, ESG habe eine potenzielle „materielle“ Bedeutung für sie. „Paradoxerweise zeigte die Umfrage noch im Jahre 2013, dass die konkrete Beachtung dieser Aspekte nicht voran kommt“, kritisierte Novethic. Mehrere Strategien des verantwortlichen Investieren waren rückläufig und 12 Prozent der Antwortenden signalisierten klar, dass nicht geplant sei, sie zu nutzen. Politiken verblieben oft auf abstrakter Ebene: Beispielsweise entwickelten auf dem Stand des Jahres 2013 erst zehn Prozent der europäischen Großinvestoren Anlagepolitiken für heikle Branchen wie Bergbau, Atomkraft oder Palmöl. Außerdem seien die Unternehmen waren davon entfernt, über sämtliche Anlageklassen hinweg verantwortlich zu investieren.

Die aktuelle Novethic-Nachfolge-Studie vom 14.12.2015 umfasst 181 langfristige Investoren (Pensionskassen, Versicherungsunternehmen etc.) in zwölf europäischen Ländern mit einem Vermögen von über 7,4 Billionen Euro. Schwerpunkt dieser Studie war die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei Investments. 90% der befragten Teilnehmer gaben an, im Jahr 2015 einen der drei Ansätze Nachhaltiger Geldanlagen zu verfolgen: Ausschluss, ESG-Selection und Shareholder-Engagement. 40% gaben an, alle drei Ansätze miteinander kombiniert umzusetzen. Auch andere Nachhaltigkeitsstragien finden immer mehr Anklang bei europäischen Asset-Managern. 78% der Asset-Manager haben inzwischen formale Nachhaltigkeitsrichtlinien etabliert.

Die große Heterogenität der Ansichten, Motive und Praktiken der Institutionellen in verschiedenen Ländern bleibt ein großes Hindernis für die Verbreitung eines koordinierten und effektiven verantwortlichen Investierens, das die Unternehmen bewegen könnte mehr für eine nachhaltige Entwicklung zu tun“, resümiert Novethic.

Einschlägige Richtlinien bieten außerdem:

-- "Dow Jones Sustainability Indexes" (kurz DJSI, deutsch: Dow Jones Nachhaltigkeits-Indizes). Hierbei handelt es sich um eine Familie von Aktienindizes, welche neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Damit heben sich die DJSI sowohl von klassischen Aktienindizes als auch von rein ökologieorientierten Indizes ab. Somit ist der Dow Jones Sustainability Indices der erste globale Index, der die weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf unternehmerische Nachhaltigkeit jährlich abbildet.

UN-Initiative für verantwortliches Investment (UN PRI), integrieren wichtige
ESG-Kriterien in ihre Analysen von Wertpapieren.

Vgl. Forum für nachhaltige Geldanlagen (FNG)

Aktuell: Am 24. November 2016 beschloss das Europäische Parlament neue
Regeln zur betrieblichen Altersvorsorge. Bei Investitionen müssen betriebliche Altersversicherungen zukünftig eine Divestment-Strategie verfolgen, also sich von fossilen Brennstoffen verabschieden. Derzeit verwalten betriebliche Pensionsfonds europaweit Vermögenswerte in Höhe von etwa 3.300 Milliarden Euro. Sie müssen das Geld der Kundinnen und Kunden nach sozialen und ökologischen Kriterien anlegen und eine gute Unternehmensführung berücksichtigen. Die neuen Regeln zur betrieblichen Altersvorsorge verankern zum ersten Mal den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im europäischen Recht. Das ist ein großer Erfolg, um Investitionen in nachhaltige Produkte zu stärken.
< Quelle

Aktuell: Globale Divestment Mobilisierung 2017

2.2   Die Idee der globalen Überflussökonomie

"Cradle to Cradle"-Prinzip

Bei der Idee einer globalen Überflussökönomie, geht es nicht etwa darum, den Mangel zu verwalten, sondern unsere Ressourcen auf intelligente Weise zu verschwenden, wie es auch die Natur vormacht, beispielsweise Kirschbäume in der Blüte. Das ist erreichbar mit einer industriellen Produktion, welche den ökologisch negativen Fußabdruck nicht nur zu verringern sucht, sondern einen ökologisch positiven Fußabdruck verstärken will.

Michael BRAUNGART und William McDONOUGH zeigen mit dem Prinzip des "Cradle to Cradle", dass es statt um Verzicht, Nullwachstum oder Reduktion, sondern um intelligente Verschwendung und ein Wachstum der technischen und sozialen Intelligenz geht, was zu mehr Gesundheit, mehr Gerechtigkeit, mehr Genuss, mehr Lebensfreude, mehr Schönheit, und insgesamt zu mehr Lebensqualität führt.

Eine globale Überflussgesellschaft mag angesichts der realen Verhältnisse wie Traumtänzerei erscheinen, doch dieses Ziel ist heute realistischer als in den sogenannten goldenen 20er Jahren, ernsthaft in Betracht zu ziehen, dass der Mensch wenige Jahrzehnte später auf den Mond fliegen würde. Denn die Technologie, um "Cradle to Cradle" umzusetzen ist da und wichtiger noch: Das Prinzip ist nichts Neues, es wird weltweit schon angewendet, da es auch aus ökonomischen Gründen sinnvoll ist, zum Beispiel "Upcycling" statt "Downcycling" (Recycling) zu betreiben.

Die Menschen  werden sich in nicht allzu langer Zeit fragen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass die Menschheit bis in unsere Zeit hinein gebraucht hat, die einfachsten ökonomischen und ökologisch nachhaltigen (Natur-)prinzipien zu erkennen und praktisch anzuwenden.  [ weiterlesen ]

2.3    Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Die Idee des "Bedingungslosen Grundeinkommens" (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Die Idee greift das Modell der Nachkriegszeit auf, das als goldenes Zeitalter des Kapitalismus gilt, mit einer starken Wachstumsrate, einer hohen Steuerrate und einem großzügigen Wohlfahrtssystem.

Auch wenn es gerade bei diesem Thema schwer fällt, sich vom gewohnten Denken und Gelernten zu lösen
: Nach Finnland, den Niederlanden und der Schweiz denkt man auch beim nördlichen Nachbarn der USA über ein bedingungsloses Grundeinkommen nach - genauer: in der kanadischen Provinz Ontario.

Am 5. Juni 2016 fand in der Schweiz einen Volksabstimmung über ein bedingungsloses Grundeinkommen statt. Die Initiatoren schlugen 2.500 Franken pro Erwachsenen und 625 Franken pro Jugendlichen / Kind pro Monat vor, verweisen dabei auf eine demokratische Abstimmung bei der Festlegung konkreter Zahlen. Immerhin 568.905 Schweizerinnen und Schweizer (23,1 %) stimmten dafür. Die Initiative fand jedoch keine Mehrheit.

Viele Vordenker aus Wirtschaft und Politik, wie etwa der ehemalige US-Arbeitsminister Robert REICH, der britische Publizist Paul MASON oder der griechische Ex-Finanzminister Yanis VAROUFAKIS sehen im Grundeinkommen die Antwort auf gesellschaftliche Entwicklungen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Von Marc ANDREESSEN bis Tim O'REILLY scheinen die Silicon-Valley-Bosse von der Aussicht begeistert zu sein, normalen Bürgern Geld auszuhändigen, egal ob die nun arbeiten oder nicht. Die italienischen Ökonomen Carlo VERCELLONE, Andrea FUMAGALLI und Stefano LUCARELLI üben lange schon scharfe Kritik am "kognitiven Kapitalismus", also an einem Kapitalismus, in dem kognitive Arbeit immer wichtiger und materielle Produktion immer unwichtiger wird. Im Unterschied zu anderen Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens, die moralisch argumentieren, sagen diese Ökonomen, dass das Modell ökonomisch sinnvoll sei, da wir gerade in besagtes Zeitalter des kognitiven Kapitalismus treten.Auch in Deutschland setzen sich Wirtschaftsführer dafür ein: der Gründer der Drogeriekette dm, Götz WERNER, bis zum Chef der Telekom, Timotheus HÖTTGES. Diese Leute fordern aus gutem Grund nichts Unmögliches

Zunächst mal ist da das traditionelle marktwirtschaftliche Argument gegen die Aufdringlichkeit und Ineffizienz des Sozialstaats - ein Problem, welches das Grundeinkommen ihrer Meinung nach lösen könnte, wenn man es mit einem weitreichenden Abbau öffentlicher Institutionen kombiniert. Zweitens könnte die bevorstehende Automatisierungswelle dazu führen, dass immer noch mehr Leute ihre Jobs verlieren - die Aussicht auf ein garantiertes Grundeinkommen macht da einen neuen Aufstand der Technik-Skeptiker weniger wahrscheinlich. Drittens sind die pekuniären Aussichten mit dem Puffer eines Grundeinkommens in einer Ökonomie, in der man sich von Job zu Job hangelt, nicht mehr ganz so gruselig. Man vermeidet mit dem BGE strukturelle Instabilität - die unter anderem durch die steigende Prekarität der Arbeit und die stetig wachsende Einkommensungleichheit entsteht - und verbessert die Zirkulation von Ideen und deren innovativem Potenzial. Für "UBER" zu fahren könnte dann eine Art Hobby werden, das ab und zu sogar Geld abwirft. Deren Fahrer produzieren Daten, mit denen UBER immer zielgenauer seine Fahrzeugflotte plaziert.

REICH
schlägt etwa zur Finanzierung eine Kapitalsteuer vor. Er verfolgt mit der  Einführung eines BGE das Ziel einer Umverteilung in der Gesellschaft. Nach Daniel HÄNI, einem der Initatoren des Schweizer BGE finanziert der Staat finanziert das Grundeinkommen über Steuereinnahmen mit einer Grundeinkommenskasse im Sinne des solidarischen Prinzips: Alle zahlen für alle.

Die Argumente gegen BGE in der Schweiz und
gegen Volksentscheide in Deutschland sind interessanterweise die gleichen. Was ist daran sinnvoll, wenn man die menschliche Existenz an Bedingungen knüpft? Das BGE nimmt in sich die Forderung des Verzichts auf überflüssige Bedingungen auf. BGE hat eine nachhaltige emanzipatorische Wirkung. Die Befürchtung, dass dann die Menschen aufhören zu arbeiten, haben alle bisher durchgeführten Experimente zerstreut, davon ein Experiment bereits in den 1980er Jahren – nur 1 Prozent in der Beobachtungsgruppe hörten auf zu arbeiten. Wir haben im jetzigen System eine wesentlich höherere Quote, auch derer die arbeitsunfähig sind. Unbeliebte Arbeiten werden teuerer und werden damit wieder attraktiv. Mindestlohn wird überflüssig. Die Sozialsysteme existieren weiter.

Rechtliche Voraussetzungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland - Deutscher Bundestag/Ausarbeitung  [ weiterlesen ]

BGE - Zwischen Utopie und politischer Vision  [ weiterlesen ]

Deutscher Gewerkschaftsbund zum BGE - kritisch   [ weiterlesen ]

Das Versagen der Vordenker zum BGE in der Schweiz [ weiterlesen ]

Wikipedia-Artikel zum BGE  [ weiterlesen ]



2.4  Aktienmarktsozialismus

nach Giacomo Corneo (* 22. November 1963 in Arona / Italien ) Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Freien Universität Berlin.

Nach seinem Buch mit dem Titel: „Bessere Welt: Hat der Kapitalismus ausgedient? Eine Reise durch alternative Wirtschaftssysteme“[Buchbeschreibung ]

Ziel in CORNEO´s Aktienmarktsozialismus: Eine pluralistische Marktwirtschaft.

Diese Marktwirtschaft ist nach Aussage des Autors nicht von "kapitalistischen Dynastien" oder einseitig vom Staat dominiert, sondern wirtschaftliche Macht und auch politische Macht ausgewogen verteilt.

Aufgrunddessen soll dieses Wirtschaftsmodell bessere Voraussetzungen für die Entfaltung einer wirklich offenen Gesellschaft bieten, die Solidarität in ihrem Inneren und nach Außen und Frieden mit allen Völkern und der Natur bringen.

Im Aktienmarktsozialismus sind alle Großunternehmen börsennotierte Unternehmen, die sich mindestens zu 51 Prozent in öffentlichem Eigentum befinden. Neuartige Institutionen trennen die politische Sphäre von der Unternehmenssphäre, sodass erstere demokratisch allgemeingültige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft festlegt, während letztere selbstständig die Unternehmensentscheidungen trifft – ohne wechselseitige Interferenzen.

Ein spezieller Aktienmarkt ermöglicht den Tausch des Eigentums an den Produktionsmitteln und erzeugt Relativpreise der notierten Unternehmen, die ihre erwartete künftige Rentabilität signalisieren. Der Aktienmarkt spielt eine Schlüsselrolle, weil er ermöglicht, passende Anreize für das Management zu setzen, und für eine bessere Allokation der Investitionen sorgt. Der Preis für die dadurch erzielbaren Effizienzgewinne ist, dass eine komplette Angleichung bei der Verteilung der Dividenden nicht mehr möglich ist.

Allerdings ist ihre Verteilung wesentlich gleichmäßiger als in der Sozialen Marktwirtschaft. Auf dem Papier besteht der Aktienmarktsozialismus den doppelten Eignungstest, namentlich Kooperations- und Allokationstauglichkeit. Ferner ist er durch mehr Verteilungsgerechtigkeit mit einer Arbeitsplatzdemokratie gekennzeichnet, die weiter reicht als die in einer Sozialen Marktwirtschaft. Der Aktienmarktsozialismus ist weniger anfällig für eine Umwandlung der Demokratie in eine Art Plutokratie.

Weitere Elemente des "Aktienmarktsozialismus-Modells" von Giacomo CORNEO sind:

- Ausbau eines öffentlichen Kapitalstocks
- Sovereign Wealth Fund
- Bundesaktionär

Dieses Wirtschaftssystem bietet neue Ansätze und könnte eine "Alternative auf Sicht" darstellen. Es ist jedoch nicht möglich, vorab ausreichende Sicherheit zu erlangen, dass der Aktienmarktsozialismus tatsächlich eine Verbesserung darstellt. Deshalb mag es sinnvoll sein, in dieser Richtung zunächst einen reversiblen Transformationspfad einzuschlagen, bei dem die relativen Vorteile dieses Wirtschaftssystems einen Praxistauglichkeitstest  erst noch durchlaufen muss.

[ weiterlesen ]

2.6 - Weitere, ähnliche Ansätze [ hier  ]

 

 

 


European
Codex Oeconomia

Unterschriftenaktion
Volksentscheid

 

Zwangsheirat
EU-USA /Kanada